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Lausitzer Seenland100 2018

11.07.2018

Kathrin schildert eindrucksvoll unser Erlebnis bei der Lausitzer Seenland 100:

 

Im letzten Jahr für gut befunden, ging es für Katja, Evi, Gabriele & Martin, Mandy & Mirko und mich wieder in die Lausitz zur Seenland100.
Bei der Unterkunft haben wir kräftig optimiert - wir sind im Seehotel Großräschen, ca. 20 m neben dem Start, abgestiegen. Hier gibt es einen abgeschlossenen Fahrradkeller und genügend Parkplätze am Haus; Frühstück schon ab 6.00 Uhr, da die Marathonis bereits um 7.00 Uhr auf die Strecke geschickt wurden.

Freitag trudelten wir alle nach Lust und Laune bzw. endlich Feierabend in Großräschen ein, beim gemeinsamen Abendessen mit isotonischer Weißweinschorle wurde viel geschnattert… wer kam eigentlich auf die Idee, in der Wetter-App zu schauen… trockene 27 Grad, aber ordentlich Wind! Egal, abwarten, Weißweinschorle trinken! Und oje…
plötzlich war es doch schon sehr spät. Also, ab in die Federn, der Wecker klingelt schließlich pünktlich um 6.20 Uhr.

Mit kleinen Augen saßen wir beim Frühstück, der Wind gab schon jetzt fast alles, wirklich radeln oder lieber lange frühstücken???

Augen zu und durch, Evi und Gabriele haben wir um 8.00 Uhr auf die 150 km-Strecke verabschiedet, Mandy samt Mirko, Gabrieles Martin, Katja und ich gingen um 9.00 Uhr auf die 110 km-Tour.

Katja nahm gleich im Nanobike-Express Platz und düste davon… erst im Ziel haben wir sie wiedergesehen.


Mandy und ich hatten viel zu erzählen und führten eine kleine Gruppe mit lauter Herren an… hmm, geht das nicht eigentlich anders herum, selbst als der Wind fies von vorne kam und wir gefühlt rückwärtsfuhren, blieben sie hinter uns… vielleicht genossen sie auch nur die Aussicht - so Mandy.

Die Strecke war wie immer perfekt ausgeschildert, landschaftlich traumhaft schön, okay - teilweise sind die Radwege durch Baumwurzeln so uneben und „asphaltblasig“, dass wir uns an den Stellen mindestens einen Crosser gewünscht hätten.

Der Verpflegungspunkt in Schipkau war wieder einzigartig: Rote Grütze, Vanilleeis, Brote mit Käse, Brote mit Schmalz, Spreewälder Gurken, Tomate-Mozzarella-Sticks, Soljanka, Kekse, Schokolade, Gummibärchen u.v.m. ließen keinen Wunsch offen, dazu Live-Musik, die zum Tanzen einlud… einfach traumhaft und nach dem ersten Durchfahren die Gewissheit, wir sehen uns heute nochmal wieder.

Der Wind hat ganz schön Kraft gekostet, so waren Mandy und ich sehr froh, dass wir uns die letzten 30 km hinter Mirko einreihen durften.

Im Ziel sind alle gesund und aber doch ziemlich k.o. angekommen.

Nächstes Jahr sind wir bestimmt wieder dabei und wer weiß, vielleicht werden die Idunen dann in einer noch größeren Gruppe an den Start gehen. Ein weiterer Idune wurde wohl an der Anmeldung gesichtet – für uns blieb er leider ungesehen.

Zu guter Letzt noch ein paar Eckdaten:

2.466 Sportler waren teilweise mit, teilweise ohne Zeitmessung zu Fuß, auf dem Fahrrad und per Inliner unterwegs, davon 1.183 Radler.
Die Firma Krombacher hat 9.000 Flaschen 0,0 % Radler/Weizen und Brausen gesponsert, 70 Produkte hielt das Streckenbuffet bereit… und da soll man dann noch radeln…