Rennbericht von den UCI 2.1-Rennen aus Polen, vom Muldentalklassiker aus Grimma, dem Schleizer Dreieckrennen im Rahmen des German Cycling Cups und vom 5. Kotzener Bergzeitfahren als Teil des Havel-Rad-Cups 2019

Vom vergangenen Wochenende gibt es viel zu berichtetn, so haben sich unsere Sportler auf insgesamt vier Veranstaltungen verteilt - Ladys first:

 

Beim 5. Kotzener Bergzeitfahren standen unsere Idunen Heike, Katja und Ernestine am Start. Die knapp 13 km lange Wendestrecke ist anspruchsvoll, sind doch einige Wellen zu überfahren und schnelle Kurven zu durchsteuern. Unsere Frauen trafen auf starke Konkurrenz. Ernestine hat die Sache am besten gemeistert und belegte den 3. Platz, gefolgt von Heike mit dem 7. Platz und Katja auf dem 10. Platz. Trotz der gewohnt guten Veranstaltungsorganisation muss man leider sagen, dass die defektanfällige Uhr am Start teilweise ausgefallen ist und einige Sportler, darunter auch Katja, schon mit einem Zeitdefizit gestartet sind.

Trotzdem gelang es ihr, den 3. Platz in der Gesamtwertung zu verteidigen. Die Rennserie geht am 25. August mit einem Rundstreckenrennen in Lehnin in die nächste Runde.

Ilja, Jost und Marco waren mit ihrem PureWhiteUnique-Team beim 5. Lauf des German Cycling Cup beim Schleizer Dreieckrennen am Start. Hier erwartete unsere Männer ein anspruchsvoller Kurs, waren doch reichlich Höhenmeter zu bewältigen. Nach Auskunft des Teamleiters Ilja lief es bei allen nicht ganz rund. Jost wurde 13. bei den Männern, Marco 15. bei den Senioren 2, beide im 120-km-Rennen und Ilja belegte für als endschneller Mann einen guten 17. Platz auf der 76-km-Strecke.

Es wurden wichtige Punkte für die Gesamtwertung gewonnen und das Teamziel, Holger Hoffmann, bei den Senioren 3 im Führungstrikot zu halten, ist gelungen.

Pepe hat beim knapp 100 km langen Muldentalklassiker ein souveränes Rennen gefahren. Dieses Rennen fand wieder auf der alten Strecke statt, so dass der berühmt berüchtigte Gänseberg neunmal zu bewältigen war. Pepe hat viel attackiert, konnte sich schließlich in einer Gruppe festsetzen und belegte am Ende einen starken 9. Platz.

Max wurde von seinem Team in Polen bei zwei UCI-Rennen 1.2 eingesetzt. Bei diesen Rennen trifft man u. a. immer auf die sehr starken Fahrer vom CCC Development Team. Doch lest bitte hier Max' Eindrücke:

„Samstag standen 160 km auf dem Plan, wir mussten neun Runden fahren, das Rennen war komplett flach und teilweise wieder mit sehr, sehr schlechten Straßen.

Ich habe mich ganz schön gut gefühlt und habe die erste Stunde viel versucht, um in die Gruppe zu gehen, ich war Ende der zweiten Runde auch mit ca. 30 Mann weg, und die ganzen großen polnischen Teams waren dort auch mehrfach vertreten. Trotzdem ist niemand gefahren und wir wurden wieder eingeholt. Danach ging eine neue Gruppe und wir hatten jemanden dabei, wie viele andere Teams auch. Somit war das Rennen so gut wie gelaufen, es wurde noch einmal etwas schneller und wir hatten die Gruppe fast wieder, aber danach wurde sie einfach wieder fahren gelassen und dann war es gelaufen hinten im Feld. Es ging nur nochmal eine 7-Mann-Gruppe zwei Runden vor Schluss, wo wir wieder jemanden dabei hatten, sonst ist nix mehr passiert. Somit ging es im Feld dann nur noch um Platz 45 glaube ich. Ich bin dann im Feld einfach mit reingerollt und wollte Kräfte für Sonntag sparen.

Am Sonntag waren es dann 150 km mit immer kleinen ekelhaften Wellen und mit einem Ziel-Berg, dem eine kurze Abfahrt folgte, um dann wieder einen Kopfsteinpflaster-Berg hochfahren zu müssen und um dann auf die Windkante zu fahren. Ich hatte sehr, sehr schlechte Beine, was mich ganz schön ärgerte, weil die Runde mir eigentlich ganz gut lag und technisch sehr anspruchsvoll war, mit den ganzen Schlaglöchern und den sehr schmalen Straßen. Das Rennen war am Anfang der zweiten von sechs Runden für mich beendet, was ganz schön schlecht war und mich ganz schön geärgert hatte. 

Ich denke ich war am Sonntag nicht so gut drauf, denn am Samstag hatte ich wieder Magenprobleme und musste auch nach dem Rennen direkt wieder auf das Klo. Ich glaube das hat mir einfach zu viel Energie gezogen und es war wie nix mehr im Tank drin. Auf jeden Fall weiß ich, wenn ich keine Magenprobleme habe, kann ich gut mitmischen und Akzente setzen. 

Der nächste Einsatz wird die FFO Rundfahrt sein, wo ich mich schon sehr drauf freue.“

 

Viele Grüße, Der Trainer

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