„Pfingsten fährt man in Bimbach“

Unterwegs beim Rhön Radmarathon

(Nicht zum ersten Mal berichten wir über die Teilnahme am Rhön-Radmarathon, dieses Jahr, zur Jubiläumsausgabe 30 Jahre, war Heike wieder am Start einer der Marathonstrecken und berichtet von ihrem Erlebnis)

 

... so lautet ein recht bekannter RTF-Slogan und das ist auch eine absolute Empfehlung für jene RTF-Fahrer, die gerne Touren mit Höhenmetern fahren möchten. Der Rhön-Radmarathon – das ist eine liebevolle, von sehr engagierten Vereinsmitgliedern organisierte Veranstaltung. Dieses Jahr mit einem Rekord von 6.600 Teilnehmern. Die Anzahl der Marathonfahrer ist von vornherein begrenzt und die Startplätze deshalb schon innerhalb weniger Stunden vergeben.

Pfingstsonntag - Bei bestem Wetter, sonnig, um die 20 Grad, machte ich mich mit Freunden um 7.00 Uhr auf die 218 km lange Strecke mit 3.800 hm. Was ich allerdings übersehen hatte, dieses Jahr waren Länge und Höhenmeter fast gleich, und so aufgrund einer neuen Streckenführung „etwas“ schwerer. Hätte ich das nur vorher gelesen... lange Strecken sind ja kein Problem, aber Berge hoch... das ist schwer. Lange Zeit war ein großer, fast geschlossener Verband - wie bei unserer RTF „Berlin total“ - unterwegs und löste sich erst nach dem ersten Anstieg und der anschließenden Pause auf. Das war schon sehr beeindruckend. Die Pausenversorgung - alles was das Herz begehrt für den hungrigen Marathoni und das bis hin zum letzten Versorgungspunkt. Es fängt an bei Brühe, gefolgt von warmen Nudeln mit Gulasch - auch als vegetarische Variante -, dazu Bananen und Süßes. Den Kuchen sollte man unbedingt (!!) probieren.

Ich kämpfte mich also die Anstiege hoch, so schwer ist mir das noch nie gefallen... oben warteten meine Mitfahrer oder spätestens dann an den KP's. Wir waren lange unterwegs dieses Jahr, auch wegen sehr großzügiger Pausen, aber in entspannter, lustiger Atmosphäre. Sicher kann man das Event noch sportlicher angehen, einfach schneller, mit kürzeren Pausen, oder man nimmt Bimbach 400 unter die Räder, das heißt, man fährt die RTF mit 156 km und die 256 km am Sonntag. Hierzu gibt es jedes Jahr ein T-Shirt der Veranstaltung, das dann am Abend mit Würde getragen werden kann.

Eigentlich bin ich jetzt sieben Jahre in Folge den Marathon gefahren, und eigentlich soll es nächstes Jahr eine Pause sein, aber wer weiß... denn „Pfingsten fährt man in Bimbach“ ;o)

 

Tja Heike... Bimbach 400 wäre damit wohl noch offen ;o))

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